Jubel der Spielerinnen

Kicken

Werde Spielerin!

Darum werde auch du Spielerin im Verein:

  • Werde Teil eines Teams und verfolge mit Freunden gemeinsam Ziele.
  • Teil einer Mannschaft zu sein prägt nicht nur deinen Charakter, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.
  • Das Gefühl mit deinen Freunden gemeinsam zu gewinnen, als auch gemeinsam zu verlieren, ist einfach unbeschreiblich. Dabei lernst du auch zu akzeptieren, dass selbst in Momenten, wenn du dein Bestes gegeben hast, es dennoch nicht immer für den Sieg reicht. Eine wichtige Erfahrung für dein Leben!
  • Du bist im Freien und kannst deiner Leidenschaft bei jedem Wetter nachgehen.

Das solltest du dabei beachten:

  • Der Weg zum Fußball in jungem Alter eines Mädchens führt oft über Mannschaften, die zum Großteil aus Burschen bestehen. Hier gilt es, Ehrgeiz und Kampfgeist (wie die Burschen) zu entwickeln.
  • Mädchen und Frauen sollten stets mutig sein und an sich und ihre Talente und Fähigkeiten glauben.
  • Nicht alle Vereine führen Frauenteams – aber in der Umgebung gibt es bestimmt viele Mädchen/Frauen, die den gleichen Enthusiasmus für das Fußballspielen teilen. Es ist daher wichtig, sich mit anderen Mädchen/Frauen auszutauschen.

Welche Angebote wird es im Projekt Frauenpower dafür geben?

  • Mädchen mit unterschiedlichen Initiativen die Möglichkeiten bieten, Begeisterung für den Fußballsport zu entwickeln und den Einstieg in einen Verein zu erleichtern.
  • Ansprechpartner in Vereinen finden und den Zugang zu Vertrauenspersonen in den Vereinen ermöglichen.
  • Vernetzung der Spielerinnen durch diverse Veranstaltungen fördern.
  • Unterstützung beim Aufbau von Stützpunkten für Frauen-/Mädchenfußball, der Gründung von Frauen-/Mädchenteams sowie der Ausrichtung von Turnieren für Frauen-/Mädchenteams.
  • Abhaltung eines Fußballcamps ausschließlich für Mädchen an verschiedenen Standorten in den Sommermonaten.

Links für Spielerinnen

Vereine mit Mächdenteams

  • Willendorf U15
  • Zöbern U14
  • Brunn/Gebirge U14, U12 und U8
  • Haslau U13
  • Oed/Waldegg U12 und U10
  • Kleinengersdorf U12
  • Sitzendorf U12
  • Paasdorf U12
  • Schrattenberg U12
  • Bad Fischau U11

Für Spielerinnen

Die Frauenpower-Veranstaltungen

Keine Veranstaltung gefunden!

Unsere Frauenpower-Botschafterin für Spielerinnen

Sonja Hickelsberger-Füller
Name

Sonja Hickelsberger-Füller

Jahrgang
1993
Wohnort
Neulengbach
Verein
USV Neulengbach
Beruf
Angestellte bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen
Mein Weg im Fußball
  • Beginn mit Fußball mit 9 Jahren
  • Jugendjahre im ATSV Schönfeld
  • Seit 2008 beim USV Neulengbach (seit einigen Jahren auch Kapitänin)
  • Nominierungen für das U17- und U19-Frauen-Nationalteam
  • Spiele in der UEFA Women’s Champions League
  • Absolvierung der UEFA B-Trainerlizenz für Berufsspielerinnen

Sonja Hickelsberger-Füller

Im Gespräch

Sonja, seit wann begeisterst du dich für Fußball?
Ich habe bereits mit 9 Jahren angefangen, Fußball zu spielen. Man könnte definitiv sagen, dass mit meinem allerersten Fußballtraining meine Leidenschaft für diesen Sport entfacht wurde. Meine Eltern waren nie bei einem Fußballverein und daheim habe lediglich ab und zu mit dem Ball gespielt.


Warum hat dich das Kicken so begeistert? Und was hat dich zum ersten Fußballtraining gebracht?
Sport und Bewegung waren schon in meiner Kindheit ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Durch meine 3 Schwestern und die vielen Nachbarskinder war ich die tägliche Bewegung oder auch das Ballspielen gewohnt. Wir haben uns am liebsten im Freien in der Natur aufgehalten. Schlussendlich bin ich dann in der Volksschule durch meinen besten Freund zum Fußball gekommen. Dieser ist zu den Trainings beim ATSV Schönfeld gegangen. Das hat mich so sehr gereizt, dass ich das auch machen wollte. Wie gesagt, mit meinem ersten Training ist dann auch die Leidenschaft für diesen Sport entstanden.


Was macht dir besonders Spaß am Fußball?
Am meisten Spaß macht mir, mit meinen Freunden gemeinsam den Sport auszuüben, den wir alle so sehr lieben. Besonders schön ist es, wenn wir nach einem hartumkämpften Match als Sieger vom Platz gehen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich, wenn man vereint als Team für den Sieg kämpft und dafür belohnt wird. Selbst Niederlagen sind als Team nicht so schmerzhaft – oft mildert die Tatsache, dass man gemeinsam alles gegeben hat und sich über den Erwartungen gut geschlagen hat, den Schmerz der Niederlage enorm. Es geht im Fußball nicht nur darum, immer alles zu gewinnen, sondern um die Leidenschaft diesen Sport als Gemeinschaft auszuüben. In fast allen Spielen ist es ein Wechselbad der Gefühle, welches man durchlebt. Man geht vereint durch Höhen und Tiefen, wobei jede einzelne Spielerin dabei ihr Bestes gibt. Ich denke, dass nur ein Teamsport wie der Fußball solche Emotionen, die uns alle verbinden, hervorbringen kann. Dazu gibt es natürlich in jedem Spiel oder Training persönliche Highlights wie ein erfolgreiches Tackling, einen erfolgreichen Torschuss oder einen gewonnenen Zweikampf. Oft sind es im Fußball schon Kleinigkeiten, die mir – und bestimmt auch anderen – so großen Spaß machen.


Was sind aus deiner Sicht die Herausforderungen als Fußballerin?
Die größte Herausforderung im Fußball ist der hohe Zeitaufwand. Bei vier bis fünf Trainings plus einem Spiel in der Woche bleibt nicht viel Freizeit übrig. Die restlichen zwei bis drei Tage werden oft mit Regeneration oder zusätzlichem Training verbracht. Die Urlaubswochen sind sehr stark begrenzt. Wenn man aus Leidenschaft Fußball spielt, dann nimmt man das aber alles gerne in Kauf. Dafür muss man auch nicht das große Geld verdienen. Ich habe viele Jahre nicht mal eine Aufwandsentschädigung bekommen. Grundsätzliche Herausforderungen sind in jedem Training zu finden. Es trainiert ein Haufen ehrgeiziger Spielerinnen, die allesamt in jedem Trainingsmatch als Sieger vom Platz gehen wollen. Da geht es auch schon sehr hitzig zu. Besonders ist die Anspannung in der Wettkampfphase, dieser Nervenkitzel vor dem Match ist schon in der Kabine spürbar.


Sonja, was kannst du anderen Mädchen oder Frauen raten, die Fußball spielen wollen?
Mein Rat an alle Mädels und Frauen da draußen ist, dem Fußballsport eine Chance zu geben und nicht nur die Männerdomäne damit zu verbinden. Den Sport als Mannschaft auszuüben, ist etwas unglaublich Schönes. Im Fußball zählt nicht nur die Mannschaft, welche bei Anpfiff auf dem Platz steht, im Fußball zählen wirklich alle. Diese Emotionen als Mannschaft plus Betreuer plus Funktionäre sind einzigartig. Viele sind verzweifelt, wenn die Fähigkeiten mit dem Ball nicht sofort gegeben sind, doch niemand wurde als vollständige Spielerin – wie Sarah Zadrazil oder Nicole Billa –geboren. Selbst diese beiden Vorbilder mussten sich von Training zu Training weiterentwickeln, um zu den großartigen Fußballerinnen zu werden, die sie heute sind.


Wie viel Zeit verbringst du in der Woche mit Fußball?
Wir trainieren während der Meisterschaft viermal pro Woche, in der Vorbereitungsphase sogar fünfmal! Dabei sollte man beachten, dass nicht jedes Training auch ein Fußballtraining ist. Durchschnittlich beträgt die Trainingszeit 90 Minuten. Zusätzlich steht jedes Wochenende ein Spiel auf dem Programm. In den Übergangsphasen im Winter und Sommer werden Heimprogramme absolviert. Es bleiben lediglich ein paar Wochen im Jahr ohne geplante Trainingsphasen übrig.


Was wünschst du dir als Spielerin für die Zukunft?
Der Frauenfußball ist vom Männerfußball genauso zu trennen wie auch in anderen Sportarten – etwa beim Skifahren. In den Köpfen der Menschen wird so sehr verglichen wie in keiner anderen Sportart. Ich wünsche mir daher, dass der Frauenfußball weiterhin an Stellenwert gewinnt und die breite Masse der Bevölkerung darauf aufmerksam wird. Ein wichtiger Schritt dafür wird über die Plattform Männer-Bundesliga bzw. über die 2. Liga sein. Deren Infrastruktur und Reichweite bietet den wohl besten Nährboden für weibliche Profimannschaften und Nachwuchsmannschaften für Mädchen. Das Paradebespiel ist hier der SKN St. Pölten, der bereits sehr professionell gearbeitet hat, jedoch durch die Infrastruktur der Männer nochmals zulegen konnte. Durch den Anstieg der Professionalität und Attraktivität wird auch automatisch die Breite im Frauenfußball steigen. Für junge, hochtalentierte Spielerinnen soll es ein Anreiz sein, in der österreichischen Bundesliga zu spielen. Der Weg in eine ausländische Profiliga sollte nicht mehr die Regel sein. Vereine wie der LASK oder Altach sind als Vorbild anzusehen, welche erst jüngst diesen Schritt erfolgreich absolviert haben.

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